• Audi Fahrzeugpräsentation auf Mallorca

    Branchenhinweise

Sichere Personenbeförderung, Konzessionen und rechtssichere Beschäftigung

Mit der Beschäftigung von sozialversicherungspflichtigem und im Rahmen von Arbeitsverhältnissen tätigem Fahrpersonal sind wir zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes verpflichtet. Diese Regelungen dienen der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter. Insbesondere der Schutz von Überanspruchung und Übermüdung unserer festangestellten Fahrer durch das Arbeitszeitgesetz schützt nicht zuletzt auch Ihre Fahrgäste.
Die nachfolgend auszugsweise wiedergegebenen Inhalte unserer Arbeits- und Ruhezeitenrichtlinie entsprechen den geltenden gesetzlichen Vorgaben und werden von uns eingehalten: 

  1. Arbeitszeit: Die maximale werktägliche Arbeitszeit darf bis zu 10 Stunden betragen, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.
  2. Rufbereitschaft: Zusätzlich sind werktäglich bis zu drei Stunden Rufbereitschaft (Standby) möglich, solange die maximale werktägliche Arbeitszeit (10 Std.) durch die Arbeitseinsätze nicht überschritten wird. Definition Rufbereitschaft: Rufbereitschaft ist die Verpflichtung des Arbeitnehmers, für den Arbeitgeber jederzeit erreichbar zu sein, um auf Abruf die Arbeit alsbald aufnehmen zu können. Der Arbeitnehmer darf sich nicht in einer Entfernung vom Arbeitsort aufhalten, die dem Zweck der Rufbereitschaft zuwider läuft (Zeitvorgabe von mind. 30 Minuten bis zur Aufnahme der Arbeit gilt grds. als zulässig). Der Arbeitnehmer muss per Mobiltelefon erreichbar sein. Rufbereitschaft zählt nach dem ArbZG nicht zur Arbeitszeit. Die Rufbereitschaft muss nachvollziehbar angeordnet sein. Sie kann, muss aber nicht vergütet werden. Sobald die Arbeit nach Abruf tatsächlich aufgenommen wird, fängt die Arbeitszeit an.
  3. Ruhezeit: Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit ist eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 10 Stunden bis zur Wiederaufnahme der Arbeit einzuhalten (Privilegierung für Verkehrsbetriebe). Jede Ruhezeit < 11 Std. muss innerhalb eines Kalendermonats durch eine Ruhezeit >= 12 Std. ausgeglichen werden.
  4. Ruhepausen: Die Arbeit ist durch im Voraus festgelegte Pausen zu unterbrechen. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden muss mind. ½ Stunde Pause gewährt werden, bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden mind. ¾ Stunde.
  5. Wochenarbeitszeit: Die Wochenarbeitszeit darf 60 Stunden nicht überschreiten, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt 48 Wochenarbeitsstunden nicht überschritten werden.
  6. Sonn- und Feiertagsarbeit: An Sonn- und Feiertagen darf nur bei Vorliegen eines Ausnahmetatbestands gearbeitet werden. Gemäß § 10 Abs. 1 Ziff. 10 ArbZG in Verkehrsbetrieben grds. erlaubt. Mind. 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei sein. Für Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist ein Ersatzruhetag zu gewähren (bei Arbeit am Sonntag innerhalb von zwei Wochen, bei Arbeit am Feiertag innerhalb von acht Wochen).

Die durchführende Fahrservice-Agentur muss im Besitz einer Genehmigung/Konzession für die gewerbliche Personenbeförderung  gemäß § 49 PBefG sein, welche die fachliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet:

 

Alle eingesetzten Fahrzeuge müssen zusätzlich über eine kennzeichengebundene und zeitlich begrenzte Konzession/Genehmigung verfügen, welche während des Fahrservice in jedem Fahrzeug mitzuführen ist:

 

Alle eingesetzten Fahrer müssen im Besitz des Führerscheins zur Fahrgastbeförderung (P-Schein) sein. Personen, die einen Personenbeförderungsschein erwerben oder führen, gewährleisten die besondere Verantwortung bei der Beförderung von Fahrgästen, den Besitz der Ortskunde sowie die gesundheitliche Eignung. Hierbei ist darauf zu achten, dass dieser P-Schein den Fahrer berechtigt, einen Mietwagen zu führen. Andere Berechtigungen sind nicht ausreichend.  Auch diese personenbezogene Befähigung ist vom Fahrer stets mitzuführen:

 P-Schein Muster

VALET ONE wird den strengen Vorgaben nach DIN ISO 9001:2008 gerecht. Das bescheinigt die unabhängige Prüforganisation DEKRA nach intensivem Qualitätsaudit. Darüber hinaus erfüllen wir die TÜV-DEKRA-Prüfanforderungen für "Sichere Personenbeförderung", die weit über den gesetzlichen Vorgaben liegen und sind damit das erste Unternehmen der Branche, welches sich über eine doppelte Zertifizierung freuen darf.

  1. TÜV-DEKRA Zertifizierung "Sichere Personenbeförderung"
  2. Qualitätsmanagementsystem gemäß dem internationalen Standard ISO 9001

Unser Personal im Bereich Personenbeförderung wird ausschließlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt und abgerechnet. Wir bieten Ihnen absolute Rechtssicherheit in allen gesetzlichen Belangen (Scheinselbständigkeit, Rentenversicherung, Sozialversicherung) und vergüten über Mindestlohn und über Branchendurchschnitt.

Bitte beachten Sie die Veröffentlichung unserer Aufsichtsbehörde zu diesem Thema "Merkblatt Scheinselbstständigkeit im Mietwagengewerbe".

Da die fahrzeugbezogenen Konzessionen und der P-Schein stets im Fahrzeug mitgeführt werden müssen, ist es auch vor Ort sehr einfach, sich selbst von der Ordnungsmäßigkeit Ihres Dienstleisters zu überzeugen. Zusätzlich ist es stets empfehlenswert, alle vorgenannten Dokumente in Kopie von den Fahrservice-Agenturen anzufordern.